Foto: Sabuas Lichtraum Fotographie Carsten Hundt - Streichbass

Willkommen auf der Seite des Bassisten Carsten Hundt

Carsten, der Kontrabassist und Violone-Spieler, ist ein Träumer und Grenzgänger, der schon seit Kindertagen seinen Weg abseits der ausgetretenen Pfade sucht, auch und besonders musikalisch. Seine Lehrmeister waren Rainer Hucke und Professor Horst Dieter Wenkel, für die Alte Musik auch Ludger Rémy, Stephan Mai und David Sinclair. Seine Leidenschaft gilt der Musik aus dem 17. und frühen 18. Jahrhundert, er spielt u.a. im Telemannischen Collegium Michaelstein und in der Chursächsischen Capelle Leipzig. Mehrere kurze Abstecher führten ihn auch ins Sinfonieorchester, z.B. als Praktikant im Gewandhausorchester Leipzig oder als Solobassist im Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau. Tief verwurzelt in der traditionellen Musik - seine Eltern und Großeltern waren ebenfalls Musiker - entlockt Carsten seinem Kontrabass immer wieder auch Klänge, die in keine Schublade passen. Von zarten, singenden Tönen, die beinahe an ein Cello erinnern, bis hin zu knurrenden, brummenden emotionalen Ausbrüchen, spitzen Staccati oder warmen Drones oder verzerrten „Schreien” reicht seine Palette an Klangfarben, die man so von einem Kontrabass nicht erwartet. Seine eigenen, musikalischen Visionen bringt er mit der meditativ-dunklen Musik von lambda der Welt zu Gehör. Auch in den Sound von DTORN webt Carsten seinen unverwechselbaren, dunkel-samtigen Klangteppich ein.




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Foto by Frank Walther
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Foto by Carsten Hundt
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Foto by Sebastian Schroeder
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Foto by David Nuglisch
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Foto by Juli Blue
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Foto by vossi
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Foto by Sabuas Lichtraum
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Foto by Juli Blue
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Foto by Christiane Guhl



Instrumente

Ignaz

Ignaz ist der Jüngste in meiner Bass-Familie. Dabei ist sein Vorbild schon fast vierhundert Jahre alt! Er wurde von Josef Huber aus Berlin originalgetreu nach einem Kontrabass der Brescianer Schule gebaut, der im Leipziger Musikinstrumentenmuseum ausgestellt ist. Sein Klang ist samtweich und „gambig” und füllt auch große Kirchenräume, ohne mulmig oder aufdringlich zu klingen.



Sergeij - der russische Allrounder

Es gibt eigentlich keine Musik, die dieser Bass nicht schon gespielt hat. Ob Klassik im Jugendorchester, wüster "Mystic Art-Rock" mit der Band "Satyr", gepflegter Jazz im Ulla-Viol-Trio über Klassik, bis hin zum Avantgarde-Gothic-Sound von Adversus oder DTORN ist Sergeij überall dabei gewesen. Ausgerüstet mit einem Fishman-Tonabnehmer spielt er nun auch die atmosphärisch-elektronischen Sounds von LAMBDA. Gebaut wurde er im Moskauer Möbelkombinat :-), die ihn auf der Leipziger Messe ausgestellt haben und ihn dann nicht wieder mit heim nehmen wollten. In Gera und Berlin wurde er dann vom Geigenbauer mehrfach eingerichtet und optimiert und dann viel gespielt, so wachsen wir Beide immer mehr zusammen.

[Foto by Sebastian Schroeder]

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Joseph Heinrich - der kleine G-Violone

"Kleiner Bass - Große Liebe" könnte man sagen! Als ich ihn zum ersten Mal in der Werkstatt von Joseph Huber angespielt habe, war uns beiden klar, wir gehören zusammen! Zwei Jahre später -2003- konnte ich ihn kaufen. Er erklingt in früh- und hochbarocker Musik, klingt wie eine volltönende, große Gambe. Der große Bruder von Joseph Heinrich ist Ignaz.



Jan - der Solo-Bass

begleitet mich als mein erster Kontrabass, ich spiele ihn seit 1987. So eignet sich sein warmer, dunkler und doch klar zeichnender Ton wunderbar für das Solo-Spiel, aber auch in der Kammermusik und im Orchester macht er eine hervorragende Figur. Besaitet ist er mit Stahlsaiten (Pirastro Flat Chrome Steel) Wer den Bass gebaut hat, ist nicht bekannt, vermutlich ist er aus Süddeutschland, Anfang 20. Jahrhundert.


[Foto by Herbstzeitloses]



Privat